Hallo ihr Lieben,
hier wird es nun eine Weile erstmal nichts Neues mehr geben. Ich schubse allenfalls mal eins der bereits fertigen Projekt52-Bilder hoch ohne groß Text, aber zu mehr wird es nicht reichen.
Ich bin nun endgültig aus dem Krankenhaus zurück, musste Freitag und heute operiert werden, und damit ist es körperlich (hoffentlich) soweit erstmal ausgestanden. Seelisch dauert es einfach länger und ich brauche die Zeit für mich, um zu sehen, wie und wohin es jetzt weitergeht in meinem/unserem Leben. Und mein Lachen und meine Zuversicht muss ich wieder finden.
Ich hoffe, ihr schaut irgendwie trotzdem ab und zu mal hier rein, denn es wird definitiv hier weitergehen, wenn ich neue Kraft gesammelt habe.
Liebe Grüße,
Rabea

Diese Woche war schon minimal besser als die letzte, wenn ich mich auch noch immer mit enormen Stimmungsschwankungen herumschlage und nur noch müde bin. Vom Lachen zum Heulen in 0,1 Sekunden und schlafen bitte immer.
Da ich nun aber wieder Uni hatte, habe ich mich mittags entweder noch mal eine Stunde hingelegt oder zumindest ein wenig entspannt.
Zwischen 9 und 12 Stunden Schlaf brauche ich momentan pro Tag um halbwegs klar zu kommen.
Außerdem habe ich diese Woche angefangen, einiges für die Uni aufzuarbeiten. Das Semester ist bald schon wieder um und die Klausuren stehen an. Puh, da gibts noch einiges zu tun.
Am Dienstag hatten wir dann auch wieder einen Besichtigungstermin für ein Haus. Von der Lage ist es toll, keine 500m von meinem jetzigen Zuhause entfernt – Mama und Papa wären also immer in Reichweite (zum eventuellen Kaninchen pflegen *hust*) und somit auch mal ein Auto, wenn ich arbeiten muss und Oli mit seinem Wagen weg ist.
Das Häuschen ist nicht groß, nur knappe 100m² plus eine kleine Reserve im Dachgeschoss von ca. 25m². Dafür ist aber ein kleiner Garten dabei, wo ein Gehege stehen kann, eine schöne große Terrasse und ein Balkon im 1. Stock. Die Räume sind mir zwar etwas zu klein, aber ich bin nun auch seit 4 Jahren total platzverwöhnt mit hohen Decken und großen offenen Zimmern hier in der Wohnung.
Oli will ab Montag in Verhandlungen eintreten und wer weiß – vielleicht wirds ja unser Haus.
Auf jeden Fall möchten wir in diesem Jahr ins eigene Heim ziehen bzw. am liebsten ins eigene Haus. Bin ja mal gespannt, wann es dann hier irgendwann “Hausbilder” gibt
Vielleicht wirds auch eine Eigentumswohnung, wer weiß. Ich lass mich da mal überraschen.
Was mich nur immer wieder ärgert: im Essener Norden bekommt man für sein Geld direkt einen Neubau mit allem drum und dran – dafür ist man als Deutscher da aber dann auch eine Minderheit. Mit den Neubausiedlungen wollen sie den Norden zwar aufwerten, aber groß ändern tut sich dann am sozialen Umfeld dennoch nichts
.
Und der Essener Süden, wo ich wohne, da bekommt man zum gleichen Preis marode Häuser mit Nachtspeichern. Schon irgendwie doof. Wobei das Haus, was wir uns angeguckt haben, ausnahmsweise einen super Zustand hat und schon einiges dran gemacht wurde.
Kreatives
Diese Woche nichts….
Hasiges
Die Gartenhütte habe ich die Woche akribisch geschrubbt und alle Textilien gewaschen (die einen Tag später wieder vollgepinkelt waren…). Außerdem sollten bald rosa Teppiche hier eintreffen
Emilie war gestern mit mir beim Tierarzt zum Fäden ziehen. Leider kam ich erst spät Zuhause weg und war erst um 17 Uhr in Dortmund beim Arzt. Da war es dann natürlich schon rappelvoll. Letztlich musste ich 2 Stunden warten, was aber angenehm wurde als mehrere Kaninchenschutz-Aktive nach und nach zufällig ebenfalls dort eintrudelten und wir eine ganze “Plauderrunde” hatten
Das Ohr ist noch immer nicht ganz zu, sie muss weiter Kragen tragen. Aber ich habe mich sehr gefreut, dass meine Rechnung mal wieder in den zweistelligen Bereich gefallen ist
Das kommt selten vor.
Die Kalender sind 13,5cm x 9 cm groß und bestehen aus einem Buchblock, den ich fertig aus Italien gekauft habe (daher innen sowohl deutsche als auch italienische Tagesnamen, stört mich persönlich aber gar nicht) und dem Einband, den ich aus dünner Graupappe, Buchbinderleinen, hochwertigem lila Einbandpapier bzw. rotem Punkte-Stoff gestaltet habe.
Das Lesebändchen war im Original braun, ich habe es aber durch farblich passende Seidenbänder ersetzt.
Pro Tag ist eine Seite im Kalender und dazu gehört noch ein kleines rausnehmbares Adressbüchlein.

Emil sitzt auf seinem Platz im Weihnachtsbaum am Fenster. Nachdem man sich über die Weihnachtszeit am Baum erfreut hat, wird er nun bald zu Müll und landet vertrocknet auf dem Kompost….etwas, was Emil nicht ganz verstehen kann.
,,Warum stellt ihr euch Bäume ins Zimmer und lasst sie sterben, wenn sie doch draußen viel älter werden können?”
Ganz unrecht hat er ja nicht…

In diesem Jahr mache ich noch beim Fotoprojekt von Jana mit. Es geht darum, einmal im Monat dasselbe Motiv zu fotografieren. Am Ende hat man dann eine Bilderserie von 12 Bildern – also einem Jahr – und der Veränderung des Motivs in diesem Zeitraum.
Mein Motiv habe ich direkt hinter unserem Garten. Da liegen Pferdeweiden, ein Hof und dahinter die Ruhr. Zudem die Hügel des Stadtwaldes im Essener Süden.
Ich denke, dass sich hier im Laufe der Monate viel tun wird
Ich bin alles andere als eine gute Fotografin und Bildbearbeiterin und habe bei den Licht- und Wetterverhältnissen momentan leider nur ein sehr verwaschenes Bild hinbekommen.
Aber dabei sein ist alles

Bei Sari habe ich von dieser Fotoaktion gelesen, konnte mich aber nicht durchringen, mitzumachen. Kaninchen sind leider nach mottos nicht ganz so toll zu fotografieren wie Hunde oder Katzen.
Aber ich habe mich entschlossen, nun doch mitzumachen. Aber wenn ich zu einem Thema kein Foto hinbekomme, dann ist das halt so.
Das erste Thema kann ich ganz gut bearbeiten
Allerdings möchte ich zeigen, wie ich begrüßt werde. Meine Tiere vorzustellen lohnt nicht, sie haben hier ja eine eigene Seite und da brauche ich das nicht noch einmal alles in einem Beitrag zu schreiben.
Wer von den 4 Sternenhasen nun monatlich zu sehen sein wird, wird sich zeigen.
Jetzt im Januar stellt sich Justus zur Verfügung, der mich stets mit großen erwartungsvollen Augen empfängt und dabei immer so unglaublich süß aussieht, dass mir das Herz aufgeht
….
Justus ist einfach mein kleiner Held und der einzige, der mir hin und wieder die Nase abschleckt
Da bin ich immer wieder froh, dass er nicht mehr ungewollt und alleine in dem kleinen Kinderzimmer und dem siffigen Käfig vor sich hin vegetieren muss und bei mir der König über sein 6m² großes Reich sein kann…zusammen mit Emilie.
,,Oh hallo. Du hast ja sicher was zu essen mitgebracht….”

Allgemeines
,,Das fängt ja gut an…..” war in dieser ersten Woche des Jahres 2012 mein fast allgegenwärtiger Gedanke.
Am Mittwoch “durfte” ich erneut meine Ärztin aufsuchen und habe nun auch Blut abgenommen bekommen, was mit einer leichten Panikattacke einherging, da ich leider eine völlig irrationale Panik vor Spritzen habe und anfange, zu hyperventilieren. Es fühlt sich da einfach immer so an, als würde ich keine Luft mehr bekommen, alles zieht sich zu und dann fange ich an zu japsen…furchtbar und mir selber auch sehr unangenehm, da ich es nicht in den Griff bekomme.
Aber mit der Hilfe vom Lieblingsmann ging es dann letztlich halbwegs gut von statten. Ich lebe noch und schaudere schon dem nächsten Mal entgegen
*nichtdrübernachdenken*
Gerade vom Arzt zurück, fand ich dann meine Emilie mit einem böse eingerissenenen Ohr, was ziemlich blutete. Das Ohr war bis zur Mitte eingerissen und dann zog sich der Riss bis zum Ohransatz runter. Auf dem Foto ist nur ein Teil zu sehen, da ich ihr nicht wehtun wollte. Also Emilie eingesackt und ab nach Dortmund zum Tierarzt. Meine Maus wurde sofort dort behalten, bekam Infusionen und wurde unter Gasnarkose operiert. Da sie außerplanmäßig noch an dem Tag dazwischen geschoben wurde, kam sie erst spät aus dem OP und ich musste sie über Nacht in der Klinik lassen. Dort weigerte sie sich, etwas zu fressen und wurde zwangsernährt.
Am Donnerstag konnte ich sie gegen nachmittag endlich abholen (hab auch noch zwei Kaninchenschutz-Mädels dabei getroffen
). Sie trägt nun Kragen und hat ein Stück Ohr weniger. Der Rest wurde mühevoll genäht und ich hoffe, es heilt ab. Ohrwunden sind fies, da der Knorpel nur schlecht zusammenwächst. Da aber noch alles sehr frisch war, habe ich einfach mal Hoffnung.
Zuhause hat sie wieder gut gefressen, trotz Kragen, der sicherheitshalber 8 Tage auf bleiben muss. Die Gefahr, dass sie sich die Fäden durch Kratzen zieht, ist zu hoch.
Vor mir hat sie nun panische Angst, da ich ja täglich mit ekeligem Antibiotika zu ihr komme. Direkt danach bekommt sie aber immer eine leckere Belohnung und ich hoffe, es ist nach den 8 Tagen ausgestanden.
Nur ihr Ohr wird nie wieder so aussehen wie früher….

Zuletzt habe ich mir dann noch mit weißem Lack meinen lila Teppich versaut, als mir das Glasdöschen aus dem Bastelschrank auf den Fliesenboden geknallt ist und sich die Farbe schön im Zimmer verteilt hat. Der Teppich ist kaum ein Jahr alt und war sehr teuer. Zudem ist es ein Hochflor, den ich sicher nie mehr sauber bekomme
. Aber ich versuchs.
Kreatives
Aus Graupappe, Stoff, Papier entstanden 6 Kalender für 2012.Ich bin etwas spät dran damit, habe es einfach zu lange aufgeschoben. Trotzdem bin ich recht zufrieden mit ihnen. Nur bei den Maßen habe ich mich etwas vertan, ist aber nicht weiter schlimm. Bilder folgen demnächst noch.
Außerdem habe ich das diesjährige Projekt52 bei Sari gestartet und möchte auch bei zwölf2012 von Jana teilnehmen. Für die erste Außenaufnahme dafür sollte es aber nun endlich mal aufhören zu regnen. Seit Tagen schüttet es hier aus Eimern.
Die ersten Frühlingsdeko-Ideen habe ich auch schon gesammelt
Insgesamt kann es hoffentlich nur noch besser werden in den nächsten Wochen
Kurz nach Weihnachten habe ich es endlich mal geschafft, ein altes Notizbuch neu einzubinden. Es war vorher gelb und lag schon seit 2 Jahren ungenutzt im Schrank.
Mit einem Eulenstoff, den ich im Herbst gekauft habe, habe ich es nun neu eingebunden und Buchecken angebracht.
Es dient nun als ein “Heute-habe-ich-geschafft-Buch”. Kein direktes Tagebuch, aber ich notier darin, was ich an einem Tag alle erledigt habe und wo ich Zeit investiert habe. Es soll mir nach und nach helfen, meine Tage etwas besser zu strukturieren und Zeitfresser zu finden. Außerdem hoffe ich, nicht mehr so viel Sachen zu vergessen bzw. aufzuschieben.











