DiY: Schleifchen nachgearbeitet
2Donnerstag, 17. Mai 2012 von Rabea
Sari hat ja mal die niedlichen Schleifen gezeigt und verraten, woher sie die Anleitung hatte.
Ich habe es jetzt endlich! mal geschafft, eine Schleife nachzuarbeiten und mit einer Anstecknadel auszustatten.
Statt einem Knopf habe ich einen der, wie ich finde, wunderschönen Kenny-Buttons in der Mitte befestigt.
Ich liebe ja Buttons, aber oft sich sie so klein, dass sie kaum auffallen und bei so niedlichen Abbildungen darauf, muss es auf einen passenden Eyecatcher, oder etwa nicht?
Auf jeden Fall sind die Schleifen echt total simpel und diese habe ich nun an meiner neuen Mini-Tasche von Ernstings Family befestigt.

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Rückblick #20
0Mittwoch, 16. Mai 2012 von Rabea
Ich fand diesen Mini-Rückblick von Alais ganz toll und hab ihn mal geklaut
Gesehen: Supernatural Staffel 1 Folge 1-7
Gehört: Taio Cruz – There she goes
Gelesen: Die drei ??? und die rätselhaften Bilder, Die drei ??? und der Super-Papagei und ein paar Seiten in Das Lied von Eis und Feuer Teil 1
Getan: gearbeitet, gehäkelt, geshoppt, gefeiert, Sternenhasen ge-online-t
Gegessen: ähm…Wraps von BK
und überbackene Tortellini
Getrunken: Tee, Kaffee, Wasser, Bier, alkoholfreien Cocktail
Gefreut: über neue Bilder und ein neues Täschchen und die Einladung zu Game of Thrones Staffel 2.1 auf Sky
Geärgert: die dreitägige Migräne
Gelacht: mit vielen über vieles
Geplant: Schichten für die folgende Woche, Fahrt nach Münster
Gekauft: 2 neue Bilder und eine neue kleine Tasche
Gewünscht: mehr Zeit mit dem Lieblingsmann, der nur von Mittwoch bis Sonntag frei hatte und eine Futterbar von den Plüschnasen *seufz*
Bild 1: Handtaschenhund
Bild 2: Die kleine Übergangs-Sau “Motte”
Bild 3: Ausbeute nach dem Spaziergang
Bild 4: morgens, halb 7 in Deutschland – vor der Haustür
Bild 5: morgens, fünf nach halb 7 in Deutschland – die Ruhrwiesen
Bild 6: Spaziergang mit romantisch verwildertem Freilichttheater
Etwas verspätet der Rückblick von letzter Woche – in der eignetlich so viel nicht los war.
Am Montag kam ich ziemlich matschig aus dem Nachtdienst, habe mich aber um 13 Uhr wieder aus dem Bett gequält und angefangen, für den letzten Flashback Fotos zu scannen, was gefühlte 100 Jahre gedauert hat
Außerdem wurde für Emilie ein Kastrationstermin vereinbart und zum Glück haben wir den letzten freien Termin vor dem Urlaub vom Doc bekommen
Dann ging der Trott los – von Dienstag bis Freitag hatte ich das Glück und konnte jeden Tag im Frühdienst arbeiten und so einige Stunden sammeln. Ende Mai/Anfang Juni gehts für zwei Wochen in den Urlaub und da ich da nicht arbeiten kann, muss ich eben vorarbeiten.
Zum Glück konnte ich jeden Morgen mit meiner Mutter zur Arbeit fahren und so im Auto noch geistig weiterschlief.
Am Mittwoch kam dann der Lieblingsmann wieder aus dem Nachtdienst, sodass ich ihn mal ein paar Tage öfters sehen konnte
Einen Spaziergang auf den Isenberg in Hattingen haben wir zusammen gemacht, ich habe mein Traumhaus gefunden
und unterwegs lecker Grünzeug für die Hasen sammeln können.
Am Freitag sind wir auch endlich mal wieder zusammen rausgegangen mit Freunden
und Samstag waren wir abends noch zu Besuch bei meinem besten Freund, der abends Hundesitter war und auf die supersüße Papillon-Dame eines Freundes aufgepasst hat. Hach, diese “Handtaschenhunde” haben ja schon Charme.
Ein klein wenig shoppen war ich auch noch die Woche – bei Ernstings Family habe ich 3 nette Sachen erstanden (wobei Teil 3 eigentlich erst diese Woche ankam, da ich es bestellen musste), bei Strauss Innovation habe ich Zinkübertöpfe angeschmachtet – um einen Laden weiter fast diesselben in tausendmal billiger zu finden. Ich habe natürlich zugeschlagen
Am Sonntag ging es dann in den Zirkus mit dem Lieblingsmann, dem besten Freund nebst Schwester, Schwager und deren Sohn – und dazu gesellte sich eine Freundin mit ihrem Dreijährigen und eine weitere mit ihrem Zwerg, der vor kurzem 1 Jahr geworden und so ein Sonnenschein ist. Alle hatten Freikarten (und die happigen 16 Euro hätte ich auch freiwillig eh nie gezahlt). Ich mag Zirkus ja gar nicht, wenn sie dort Tiere haben. Für mich ist jegliche Tierhaltung im Zirkus Tierquälerei – ob nun Pferd oder Elefant. Nach zweimaligem Besuch des FlicFlac bin ich aber auch verwöhnt - und weiß: es geht auch supergut ohne Tiere.
Mich wundert eh, wie der Zirkus sich hält, da nahezu alle Gäste mit Freikarten kamen, die in Kindergärten auslagen und nur eine handvoll den Aufpreis für die Loge vorne gezahlt hat.
Ich war froh, als ich endlich dort rauskonnte, aber mal mit allen zusammen und den Kindern was zu machen, war schon toll.
Achja, außerdem zog die Woche ein Meerschweinchen bei mir ein, aber nur kurz. Eigentlich sollte es Freitag schon nach Münster gebracht werden, aber nun wurde es auf Donnerstag in der aktuellen Woche verschoben. Gut, da ist Feiertag und ich habe frei.
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Zweiter Blog
0Mittwoch, 9. Mai 2012 von Rabea
So, gestern nachmittag schon habe ich den ersten Artikel online gesetzt. Eigentlich wollte ich es noch bloggen, aber abends habe ich dann in Ruhe erstmal eine Email geschrieben und dann war es schon Zeit fürs Bett – Frühschicht ruft diese Woche mit Aufstehen um halb 6.
Kaniniges von meinen und anderen sowie alles andere rund um Langohren gibts dann nun ab jetzt hier:
Alles andere wie gehabt dann weiterhin auf diesem meinem persönlichen Blog
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Ich bin gespannt….
1Dienstag, 8. Mai 2012 von Rabea
Heute abend, wenn alles läuft, kann ich den Link zu meinem Kaninchenblog veröffentlichen
Von, über und mit Kaninchen…ähnlich wie wohl damals die Mondkaninchen waren (ich vermisse das Projekt).
Ich habe da eine Weile dran gefeilt, dann lag es wieder eine Weile auf Eis, da mich die Einstellungen frustrierten. Unter anderem ist der Blog einfach nicht einstellbar, dass er unter meiner gekauften Domain angezeigt wird – es muss immer ein /wordpress dahinter. Ewig saß ich dran um das zu ändern – mit einer Internetanleitung ging es nicht, da ich das, was ich ändern sollte im Code gar nicht im Code fand. Den Befehl gabs einfach nicht.
Zuletzt habe ich dann alles geschrottet, es kamen nur noch Fehlermeldungen und ich hatte zum Glück ein Backup und konnte einiges retten – musste aber auch wordpress neu aufspielen.
Seitdem habe ich Schnauze voll. Sollte jemand jemanden kennen, der mir das Einstellen kann: her damit
. Ansonsten muss ich mich damit abfinden, dass die Domain immer auf /wordpress enden muss um die Seite zu sehen
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Flashback#2: Auf in die Gurte und hoch hinaus
0Montag, 7. Mai 2012 von Rabea
Sooo, nachdem ich nun die Nachtschicht überstanden habe und seit 13 Uhr auch wieder wach bin, gibts heute, nach einer Woche Pause, den nächsten Flashback.
Und es geht wieder ins Ausland und in den Urlaub. Aber dafür deutlich actionreicher als mein Maltaurlaub.
Leider gabs in der Zeit (2001), aus der die aktuellen Bilder stammen, in unserem Bestand keine DigiCam und die Fotos wurden noch analog gemacht. Ich habe sie nun gescannt, allerdings waren sie in das Erinnerungsalbum fest eingeklebt, sodass ich nun ganze Seiten gescannt und dann mit einem Bildbearbeitungsprogramm die Bilder rausgeschnitten habe. Die Qualität hat gelitten, dafür schonmal ein dickes Sorry.
Ich lasse mal Fotos sprechen – allerdings solltet ihr beim Anschauen schwindelfrei sein
Ich persönlich bekomme heute beim Anblick einiger Situationen große Augen und denk mir: ,,Hab ich das echt gemacht?”
An einiges kann ich mich aber erinnern, als wäre es gestern gewesen…die Brücke, die erste Hütte und die beiden Gipfel, die wir an Tag 2 gemacht haben. Das war so anstrengend…und auf der zweiten Hütte wollte ich duschen, leider gibts da oben halt in der Regel kein warmes Wasser und ich habe mit geschmolzenem Schnee geduscht – härtet ab!
Es sind einige Bilder, daher ist der Artikel wieder verkürzt angezeigt. Wer mehr sehen möchte macht Klick unter dem ersten Foto.

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Rückblick #18
2Sonntag, 6. Mai 2012 von Rabea
Die Woche find mit wundervoll sonnigem Wetter und einer sehr früh aufgestandenen Rabea an, schließlich mussten wir mal wieder nach Duisburg zum Tierarzt zockeln. Es verlief auch alles soweit gut, die Prognose war okay – dennoch habe ich den restlichen Tag bis abends im Gehege verbracht und mit meiner Allie gekämpft und mir Sorgen gemacht. Leider verloren wir dann auch den Kampf gegen den Tod gegen 20 Uhr
Meine geliebte Allie hoppelt nun seit schon fast einer Woche im Regenbogenland
und fast punktgenau schlug dann das Wetter um.
Dienstag haben wir die Maus beerdigt und mein Vater und der Lieblingsmann haben ein großes Loch hinten im Garten ausgehoben, wo Allie nun liegt.
Den Brücken- und Feiertag habe ich also in diesem Jahr in trauriger Erinnerung.
An den restlichen Tagen tat sich dann auch nicht so viel – ich habe neue Wolle gekauft, weiter an Häkelaufträgen gearbeitet, war traurig, arbeiten und habe einen Abend bei meinen besten Freunden verbracht und die Chance genutzt, im dort nebenan gelegenen türkischen Supermarkt leckere Kräuter für die Langohren zu kaufen.
Der Lieblingsmann musste diese Woche wieder in die Nachtschicht und wir haben uns nun auch seit Mittwoch abend nicht mehr gesehen.
Also eine eher normale Woche ohne irgendwas besonders Aufregendes und überschattet von Allies Tod liegt hinter mir. Nach Bloggen stand mir der Kopf so gar nicht. Das ekelige grau-in-grau-Wetter machts dann auch kaum besser – mich deprimiert solches Wetter immer, ich habe weniger Antrieb, keine Motivation für irgendwas…es ist echt furchtbar.
Den heutigen Sonntag verbringe ich nun im Moment mit einer riesigen To-Do-Liste (fast alles abgearbeitet
) und werde heute abend, vor meinem Nachtdienst, ins Nord düsen zur Pizza-Flatrate.
Es gibt auch wieder eine kleine Collage…habe ich mal erwähnt, wie sehr ich Instagram liebe? ja? Okay, dann erwähne ich es nochmal…

Bild1: neue Bücher für meine Sammlung gebraucht erstanden…
Bild 2: Emilie, die Queen, genießt die Sonne
Bild 3: eins der allerletzten Fotos von Allie
Bild 4: lecker Kalorienbombe: Himbeer-Schmand-Kuchen mit Kakaopulver oben drauf….
Bild 5: ein Sonntag Morgen im Bett mit den Drei ??? und frischem Kaffee….
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Allie – diese Leere ist so fürchterlich
1Dienstag, 1. Mai 2012 von Rabea

Ich kann es immer noch nicht glauben, dass du nicht mehr da bist, meine Wuschelmaus. Im 2009 habe ich dich aus dem TH Essen zu uns geholt. Ich weiß noch, wie ich damals in den Raum kam, in dem Kaninchenkäfige teils über 6 Etagen hochgestapelt waren. Kein Tier interessierte sich damals für die Besucher, die zu euch kamen – nur du kamst an dein Käfiggitter gelaufen. Du hast mich angeguckt und ich hab dich angeguckt und es war sofort um mich geschehen – dich wollte ich und kein anderes Tier. Auch der Hinweis, dass du eine Zahnfehlstellung hättest hat mich nicht abgehalten. Das Kaninchen meines Bruders lebte damals schon 3 Jahre alleine und ich konnte das irgendwann nicht mehr mit ansehen, wie er alleine auf der Terrasse in seinem Stall saß. Ich übernahm ihn quasi und holte dich dazu.
Ihr beide habt euch toll verstanden – nur du gabst mir Rätsel auf. Du hattest Angst vor uns, hast gewimmert und panische Angst, du hast uns attackiert und versucht zu beißen. Ich hatte damals kaum Ahnung von Kaninchen und fing an, mich wegen dir zu informieren und landete dann im Juli 2009 beim Kaninchenschutz im Forum. Ich stellte dich Dr. L. in Duisburg vor und entschied mich für eine Ziehung deiner Zähne. Der Unterkiefer stand bereits unter Eiter und durch das Kürzen mit einem Seitenschneider im TH waren die Zähne zersplittert. Im TH hatte niemand irgendwas gemerkt und immer wieder wurden fleißig deine Zähne nachgekürzt. Du musstest in den ersten Wochen bei mir fast irre geworden sein vor Schmerzen. Nach dieser ersten OP wurdest du ein Goldschatz, so lieb – keine Spur von aggressivem Verhalten mehr – nur beim Tierarzt hattest du weiter Angst Du bist mit Charly durchs Zimmer gelaufen, euer Lieblingsplatz war unter meinem Schaukelstuhl und ich seh euch heute immer noch dort zusammen liegen. Leider währte das Glück nicht lange und Charly verließ dich bereits 3 Monate nachdem ihr euch lieben gelernt habt. Ich gab dir den Justus als neuen Partner, aber richtig das Wahre war es nie. Ihr habt euch vertragen und das war alles. Zusammen seit ihr ins Gartenhaus gezogen und habt dort gelebt.
Ein paar Monate war alles okay, dann gingen die Zahnsachen wieder los…die Scheinschwangerschaften…wieder wurdest du operiert und kastriert, deine Zähne mussten im 4 Wochen Rhythmus gemacht werden. In dem Zeitraum versuchte ich eine 3er-ZF mit dir, Justus und Emilie mit dem Ergebnis, dass du eingeschüchtert und zerbissen von Emilie in deinem eigenen Kot und Urin gesessen und das Fressen eingestellt hast. Die beiden anderen liebten sich vom ersten Moment an und du warst der Außenseiter, den sie nicht wollten. Ich weiß noch, wie du geschrien hast, wenn Emilie nur in deine Nähe kam, solche Panik hattest du vor ihr. Ich nahm dich schweren Herzens aus der Gruppe und brachte dich in die Wohnung meines damaligen Freundes, wo Vermittlungstier Sam bereits lebte. Ich wagte die ZF mit ihm, doch du hattest solche Panik, solche Angst vor diesem Kaninchen, dass dich nur abschlecken und liebhaben wollte. Erst nach 1,5 Stunden, in denen ich dich teils festhalten musste, weil du panisch auf Küchenschränke und Fensterbänke gesprungen bist, hast du Sam geduldet und ihr beide wurdet ein tolles Paar. Er hat dich nie gemobbt und du hast brav dein Häckselgemüse tagtäglich mit ihm geteilt…auch deine Psyche wurde wieder halbwegs gesund, auch wenn du nie wieder ganz die Alte geworden bist und immer mehr deine Ruhe gesucht hast. Du wurdest älter und etwas grauer um die Nase – die Einschätzung vom TH bzgl deines Alters musste um Längen daneben gewesen sein.
Trotzdem hast du dich brav weiter durchs Leben gekämpft, auch wenn ich manchmal dachte, dass du nicht mehr so willst, hast du dich wieder aufgerappelt – du wolltest leben und ich hätte alles getan, um es dir zu ermöglichen. Brav hast du ständige Narkosen, Röntgenbilder und Zahnsanierungen durchgehalten… immer und immer wieder… oft habe ich gedacht, dass du ohne mich wohl in kurzer Zeit im TH gestorben wärst. Dein ätzendes, ständig verfilztes Fell, deine Zähne.. alleine wärst du nicht lange überlebensfähig gewesen.
Anfang des Jahres kam die Diagnose Treppengebiss und fast durchgebrochene Zahnwurzeln am Auge, du hast Schnupfensymptome entwickelt, eine Ohrenentzündung noch dazu gehabt und Hefen als Sekundärerkrankung…alles hast du überstanden und deine Zähne hatten wir mit Dr. L .erstmal halbwegs in den Griff bekommen – die letzten 5 Wochen waren so super. Du hättest vielleicht noch Jahre leben können.
Du bist wieder mal neu aufgeblüht nach den ganzen Höhen und Tiefen, hast auf deinen Namen gehört und immer neugierig nach mir Ausschau gehalten, dich puscheln lassen und sonst ruhig und friedlich im Gehege gelegen. Spielen und toben waren nie deine Hobbys.
Vorgestern abend wolltest du dann keine Wiese mehr essen und auch die geliebten SBK wolltest du nicht, obwohl du immer sofort angerannt gekommen bist, wenn du mich gehört hast mit der Tüte in der Hand. Am Tag zuvor warst du wie immer, ich hab euch noch 30 Minuten beim Wiese essen gefilmt und mich gefreut, wie lebensfroh du wieder warst und wie du brav Wiese gefuttert hast mit Sam. Endlich wieder Wiese! Ihr habt Wiese geliebt…. ich schob die Fressunlust auf die Zähne, denn es war mal wieder ein TA-Besuch fällig und ich kannte doch deine Anzeichen.
Montag morgen bin ich schon um halb 10 in der Praxis gewesen, du hast Zahnspitzen entfernt bekommen, die wieder Mal in deiner Zunge hingen. Du hattest Schmerzen und gleichzeitig sagte Dr. L., dass dein Bauch nicht ganz okay wäre. Den ganzen Tag hast du Schmerzmedis bekommen, Dimeticon, Sab…wir haben versucht, dich zum Fressen zu animieren – du wolltest nicht. Ich hab dir Flüssigkeit eingeflößt und wieder Medis, dir den Bauch massiert. Zwischendurch kam dann auch was: harte Köttel mit Haaren…diese scheiß Haare, dieses verfluchte Fell… Gegen Abend entschied ich mich, zum Notdienst zu fahren, damit du Infusionen bekommst.
Ich sah dir noch in die Augen und dieser Blick sagte mir alles. Du hattest keine Kraft mehr, keinen Lebensmut – dein kleiner, ständig zu dünner Körper hatte keine Reserven mehr, das Ganze auf und ab über 3 Jahre hat sich ausgezehrt. Diesen Blick habe ich damals bei Charly auch gesehen, nachdem er 2 Wochen so krank war und ich habe ihn gehen lassen müssen. Du hast mit die Entscheidung abgenommen und bist ohne fremde Hilfe eingeschlafen, einfach so warst du plötzlich nicht mehr da. Da hätte kein Notdienst mehr etwas tun können. Zurück am Gehege hab ich mich davor gesetzt und die Fassung verloren, dich fest in den Arm genommen und geweint und fast geschrien, warum du mir das antust…alles hätte ich für dich getan, du warst mein Baby, mein absoluter Liebling… ich wäre zu Fuß bis zum Mond gelaufen, wenn es dir geholfen hätte…Gedanken, wie ein Leben ohne dich wäre, hab ich immer von mir geschoben, es war unvorstellbar. Irgendwann stand unser Vermieter vor mir, ich hatte das halbe Haus aufgeschreckt. Meine Eltern kamen raus, mein Papa hat selber fast geweint. Er hat dich auch so geliebt.
Sam vermisst dich…heute saß er vor der Wiese, biss einmal rein und sah sich dann um, er hat auf dich gewartet um wie jeden Tag mit dir zu fressen. Er ist verstört, er versteckt sich und liegt auf der Stelle, wo du zuletzt gelegen hast, er frisst kaum. Er hat dich die ganze Zeit gesucht. Ich hab dich die ganze Zeit im Gehege gesucht – bei jedem Blick durchs Fenster sah ich dich dort sitzen… Aber du bist nicht da, nie wieder wirst du da sein. Ich kann es nicht begreifen , taumel durch den Tag- immer zwischen Schockzustand und Heulattacken.
Aber ich glaube, ich hab gestern Abend deine Seele gesehen…als ich vor dem Gehege saß mit dir im Arm, als dich zu deinem Zuhause zurückgebracht hatte, war mir, als huschte etwas schwarz-weißes vor mir über die Wiese um direkt wieder zu verschwinden. Bei genaueren Hinsehen war da aber nichts weiter, nur eine leere Wiese.
Wahrscheinlich war es das Beste für dich – jetzt bist du wieder bei deiner ersten großen und wahren Liebe: deinem Charly.
Doch hier unten fehlst du, hinterlässt solch eine furchtbare Leere. Wen soll ich denn jetzt betüddeln, zum TA fahren, wem Extra-Leckerchen zustecken, an wem soll ich meine Friseurtechnik weiterlernen? Ich fühle mich gerade so nutzlos – die anderen sind kerngesund, sie brauchen keine Hilfe – du hast sie immer gebraucht und das hat mich erfüllt.
Warum ist das Leben nur so ungerecht? Ich dachte, irgendwann brechen die Zähne dir das Genick – aber doch nicht eine Verstopfung…und das nur, weil irgendwelche Menschen es toll finden, Plüschkaninchen zu züchten. Dieses Fell war immer ein Fluch und ich mach mir so Vorwürfe, dass ich es noch nicht geschnitten hatte für den Sommer. Gestern Morgen hab ich Dr. L. noch gesagt, dass ich dich jetzt schneiden werde. Zu spät…
Eine Woche eher und du wärst vielleicht noch da…aber hätte, könnte, würde.. es ändert nichts mehr. Wenn ich etwas falsch gemacht habe, tut es mir Leid. Ich wollte immer nur das Beste für dich aber am Ende hast du selber entschieden, was für dich das Beste ist.
Ich liebe dich für immer. Grüß mir Charly und alle anderen, die dir voran gegangen sind! In vielen Jahren sehen wir uns wieder, wenn es an mir ist, die Regenbogenbrücke zu überqueren.
Du bist der Beweis dafür , dass es richtig und wichtig ist, zu kämpfen. Wegen dir bin ich beim Kaninchenschutz gelandet und ich werde weitermachen – für dich und für alle anderen, die sich Kaninchen nennen.
Unheilig — An deiner Seite – MyVideo
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Schmandkuchen
0Mittwoch, 25. April 2012 von Rabea
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein Rezept poste
Im Backen bin ich nicht die große Leuchte und backe daher meist mit meiner Mutter zusammen, allerdings auch nicht oft. Hier in der Familie wird nicht viel gebacken – aber ich möchte mich zumindest demnächst mal auf Rezepte für herzhafte Muffins stürzen und da etwas versuchen. Hab so leckere Rezepte gefunden.
Jetzt möchte ich aber gerne einen meiner Lieblingskuchen hier zeigen – eine ziemliche Kalorienbombe, dennoch ist er auf familiären Geburtstagsfeiern immer zuerst verputzt.
Leider ist das Foto nicht so toll, ist auf die Schnelle spontan entstanden, bevor nichts mehr da war vom Kuchen.
Aber genug der Vorrede.

Für den Tortenboden, wenn ihr ihn nicht direkt fertig kaufen wollt, braucht ihr:
150 Gramm Mehl, 75 Gramm Zucker, 75 Gramm Butter, 2 Eier, 1 TL Backpulver, 1 P. Vanillezucker, 2 EL Milch
Die Butter zuerst schaumig rühren und nach und nach Zucker, Mehl mit dem Backpulver vermischt, Vanillezucker, Eier dazugeben und am Ende die Milch hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verrühren.
Eine Tortenbodenform (Springform geht eventuell auch) einfetten und Boden und Rand dünn mit Semmelbröseln bedecken.
Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen und bei 200 Grad ca. 15-20 Minuten backen (je nachdem, wie dunkel man ihn dann haben möchte *lach*)
Für den Belag benötigt ihr nun Kalorien pur
:
4 Becher Schmand und 3 Packungen Paradiescreme Vanille werden vermischt. In einer anderen Schüssel werden dann 2 Becher Sahne, 3 P. Vanillezucker, 3 P. Sahnesteif steif geschlagen.
Die Sahne wird unter den Schmand gerührt und die Masse dann auf dem Tortenboden zu einer Kuppel gehäuft.
4 kleine Dosen Mandarinen abtropfen lassen (Saft auffangen) und die abgetropften Mandarinenstücke gleichmäßig auf die Kuppel verteilen, bis die ganze Schmand-Pudding-Sahne-Masse verdeckt ist.
Tortenguss mit ca. 250ml Mandarinensaft anrühren und zum Abschluss über den Kuchen geben.
Den Kuchen vor dem Verzehr mindestens 4 Stunden kalt stellen im Kühlschrank.
Variationen: Wir haben es noch nicht getestet, aber ich denke, man kann den Kuchen auch mit anderen Früchten machen wie Pfirsichen oder Erdbeeren. Kirschen sind eventuell zu rund und, aber sicher einen Versuch wert – vielleicht auch nur mit der Hälfte der Sahne-Creme, damit der Kuchen etwas flacher und nicht so bergig wird *kicher*
Ich könnte mir auch vorstellen, (pürierte) Früchte direkt mit unter die Creme zu geben.
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Der letzte Bulle
0Dienstag, 24. April 2012 von Rabea

Auf einem der letzten Stammtische sind wir ja überein gekommen, dass das Kaninchenschutzforum für eigentlich alles gut ist – und nicht nur für “alles”, was Kaninchen betrifft. Wir haben die These aufgestellt, dass es egal ist, was man sucht: schreibe es ins Forum und irgendwer hat es bestimmt
Was ich super finde, ist die florierende Serien-Tauschbörse, die sich mittlerweile aufgebaut hat. Ich schau ja mittlerweile sehr viel mehr Serien als noch vor ein, zwei Jahren – allerdings schalte ich dafür ungern den Fernseher ein. Entweder schaue ich aktuelle Folgen online an zu den Zeiten, wo ich halt am besten gucken kann. Und einige TV-Sender bieten ja mittlerweile die Option an 7 Tage nach Ausstrahlung kostenlos die aktuelle Folge zu sehen. Das nutze ich sehr sehr viel.
Zusätzlich gibt es natürlich noch die Option, sich die Serien auf DVD zu holen – oder aber: sie zu leihen. Letztere Möglichkeit ist für ein begrenztes Studenten-Budget natürlich am Besten – zudem schaue ich selten mir bekannte Serien/Folgen noch einmal.
Und so trudelte letzte Woche ein Briefchen für mich ein mit den DVDs der 1. und 2. Staffel von ,,Der letzte Bulle”
. Geliehen hat sie mir jemand aus dem Forum.
Aktuell läuft die 3. Staffel im TV, die ich brav Montags online schaue. Leider bin ich auch erst zur 3. Staffel auf die Serie aufmerksam geworden und bin so froh, dass ich jetzt die ersten beiden Staffeln in Ruhe gucken kann auf DVD.
,,Der letzte Bulle” wird viel in Essen gedreht, die Innenaufnahmen in Köln. Hach, ich finds toll, Aufnahmen ,,meiner” Heimat zu sehen, Plätze zu erkennen und manches mal zu Schmunzeln, wenn Orte/Adressen an den Haaren herbeigezogen sind oder innerhalb von 2 Aufnahmen einmal etwas im Essener Norden gezeigt wird und sofort eine Stelle im Essener Süden zu sehen ist
Ganz witzig ist ein Satz in einer der ersten Folgen (ungefährer Wortlaut):
,,…damals ging es um den Kredit für das Reihenhaus in der Menzelstraße.”
Lustig ist hierbei, dass mein Schatz in der Menzelstraße wohnt – es ist eine reine Mehrfamilienhausstraße und das schicke Haus, dass in der Serien-Menzelstraße steht, gibts natürlich dort gar nicht. Ich musste aber schon lachen. Da ist Essen soooo groß und hat sooooo viele Straßen – und dann suchen sie sich ausgerechnet Schatzis Heimatstraße aus: eine kleine, unbedeutende Straße in Holsterhausen und dichten da eine schicke Reihenhaussiedlung zu
Der Hauptdarsteller wohnt mit seiner Familie ebenfalls hier in Essen und durch einen lustigen Zufall könnte ich sogar bei ihm klingeln – Bekannte vom Lieblingsmann wohnen nämlich in direkter Nachbarschaft der Familie und eine weitere Bekannte arbeitet in dem Edeka, wo Hennig Baum öfters einkaufen geht. Ich finde sowas immer witzig
Die Serie an sich ist ja im Prinzip nicht unbedingt was Neues, Krimi halt – aber erstmal ist Hennig Baum soooo sympathisch, sieht dabei richtig gut aus nach meiner Meinung (und er ist dabei auch nur schlappe 5 Jahre älter als mein Lieblingsmann *kicher*).
Die Story vom Polizisten, der von den 80er bis heute 20 Jahre im Koma lag und nun in diese “neue” Zeit katapultiert wird, ist ziemlich witzig. Er kann und will sich ja nicht wirklich anpassen und versucht krampfhaft, alte Verhaltensweisen beizubehalten und das führt zu ziemlich lustigen Situationen und total coolen Sprüchen.
Ich freue mich auf gemütliche Stunden mit dem ,,letzten Bullen”
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Flashback#1: Malta – oder: das erste Mal alleine im Ausland
2Montag, 23. April 2012 von Rabea
Heute bin ich etwas spät dran mit meinem Beitrag, aber ich war das ganze Wochenende unterwegs. Dazu später mehr, denn dieser Beitrag steht unter dem Motto “Flashback”. Erklärt, was ich damit meine, habe ich bereits hier.
Heute gehe ich nicht allzu weit in der Zeit zurück – nämlich nur ins Jahr 2005 in den Zeitraum vom 19.7.-31.7., wo ich gerade zarte 17 Jahre alt geworden war.
In diesem Jahr habe ich meinen allerersten Urlaub ohne meine Familie verbracht. Natürlich war ich vorher schon mehrmals alleine oder mit meinem Bruder ohne unsere Eltern im Urlaub, aber in der Regel waren Tanten von mir mit dabei bzw. haben wir bei einer von ihnen gewohnt (meine Familie ist über ganz Deutschland verteilt). Nun hieß es aber wirklich alleine für 2 Wochen weg und dann auch noch ins Ausland, genauer gesagt nach Malta.
Offiziell nannte sich das ganze ,,Sprachreise” – man hatte täglich mehrere Stunden Schule, wo dann ausschließlich Englisch unterrichtet wurde und danach konnte man entweder bei organisierten Ausflügen mitmachen oder seine Zeit selber totschlagen – hauptsache man war um spätestens 0:00 wieder Zuhause (die 18jährigen durften länger wegbleiben).
Untergebracht wurde man entweder in Jugendhotels oder bei einer Gastfamilie. Ich habe die Familie gewählt. Insgesamt lebten wir mit 4 Mädels dort in Doppelzimmern und die Tochter der Familie gab es auch noch. Full House also
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